Sitcom[e] – Jugendgottesdienst

Am 10. September war es mal wieder soweit, es ist Jugendgottesdienst im Gemeindezentrum, das von uns auf den Kopf gestellt wird. Kein Stuhl bleibt wo er mal stand, Sofas und Kicker werden durch die Gegend geschleppt, alles möglich, weil wir trotz knapper Besetzung an diesem Tag tatkräftige spontane Unterstützung bekamen. Hier nochmal danke dafür! Immer mal wieder hört man einen „Karla…?“-Ruf gefolgt von einem „Ja…?“. Irgendwann steht dann alles, von den Stühlen über die Deko, die Technik bis zum geschnippelten Gemüse für die leckeren Wraps im Bistro.

Probe und Soundcheck sind noch voll im Gang, die Predigerin hilft in der Küche noch schnell mit, da trudeln schon die ersten Leute ein, wie toll wenn so viele Menschen schon eine Stunde vor dem Gottesdienst da sind um gemeinsam Zeit zu verbringen. Da wird doch Gemeinschaft richtig sichtbar. Es werden immer mehr und kurz vor dem Gottesdienst konnten wir noch Stühle dazustellen. Denn wir hatten für ca. 40 Leute Stühle gestellt, wir waren dann tatsächlich so um die 60. Um halb acht startete der Gottesdienst.

Mit Lobpreis von einem Teil der „reloaded“-Band aus Alchen und einem Musikvideo wurde auf die Predigt von Christine Wulff (CVJM Kreisverband) „vorbereitet“. Das Thema war „Something Big“, ein Lied von Shawn Mendes.

Wir machten uns Gedanken darüber, was dieses Große ist und für uns bedeutet. Wer war in der Bibel groß? Beim Quiz dazu musste nie lange gegrübelt werden.

Anschließend haben wir uns ein kleines Experiment ausgedacht: Stille Zeit. Naja, still war es in der Zeit jetzt nicht so richtig, aber wir haben uns viele Gedanken für uns gemacht.

Es gab z.B. die Dank-Wand (wofür bin ich Gott [heute] dankbar?) oder die Gebetsecke „Füreinander beten“ (jeder konnte Gebetsanliegen aufschreiben und an eine Leine hängen, nach dem Gottesdienst konnte man ein anderes Gebetsanliegen mitnehmen und dafür dann beten – es waren drei Zettel für uns Mitarbeiter geblieben, genial was die Jugendlichen alles machen). Beim Lobpreis haben wir das Lied „Das glaube ich“ gesungen, das Glaubensbekenntnis in Liedform. Bei keinem anderen Lied wurde so laut mitgesungen, ich war unglaublich berührt und stolz auf alle die da waren. Der Gottesdienst neigte sich mit dem Segen dem Ende entgegen. Und auch nach dem Gottesdienst blieben die Jugendlichen zum Spielen, Essen, Trinken und Quatschen. Es entstanden wunderbare Gespräche.

Irgendwann war dann auch der Abbau geschafft, alle waren geschafft, aber glücklich. Denn als Fazit kann man sagen, dass dies vielleicht einer der anstrengendsten Jugos in der weiteren und unmittelbaren Vorbereitung war, aber die Atmosphäre so unglaublich schön und gesegnet war wie selten. Trotz allem Stress haben wir viel Spaß. Das zu sehen und fühlen, das Feedback von Jugendlichen, Bands und Prediger, die gerne wiederkommen zeigt uns, dass Gott unsere Arbeit wirklich segnet und mit dabei ist.

Ich habe viel von „wir“ und „uns“ gesprochen. Ohne das wunderbare Team in dessen Namen ich schreibe wäre das alles nicht möglich. Und ihr könnt ein Teil davon sein. Ganz konkret als Mitarbeiter, wir suchen immer wieder neue Gesichter, Ideen usw. Viele kleine Dinge tun sich zu etwas großem Ganzen zusammen. Aber auch sonst brauchen wir Unterstützung, z.B. im Gebet und dem Wissen, dass unsere Gemeinde so bei uns ist und hinter uns steht. Wenn ihr gerne mehr über unsere Jugendgottesdienste erfahren wollt dann dürft ihr euch gerne bei mir melden (alisa.lappe@hotmail.de).